Die Kaumuskulatur gehört zu den stärksten Muskelgruppen des menschlichen Körpers. Sind diese Muskeln verspannt, strahlt dies oft auf weite Teile des Körpers aus und verursacht sowohl physische als auch psychische Belastungen. Der RehaBite ermöglicht es Ihnen, diese Beschwerden eigenständig von zu Hause aus zu behandeln.
Das physiotherapeutische Trainingsgerät zeichnet sich durch folgende Eigenschaften aus:
- Gezielte Entspannungsübungen: Aktives Training zur nachhaltigen Lockerung der Kaumuskulatur.
- Hydrostatische Bissgabel: Zwei flüssigkeitsgefüllte Aufbisspolster balancieren den Kaudruck auf beiden Seiten gleichmäßig aus.
- Symptombehandlung: Effektive Linderung von Begleiterscheinungen des CMD-Syndroms.
Inhalt
- Was ist der RehaBite?
- Kiefermuskeln trainieren: So funktioniert der RehaBite
- CMD-Therapie: So wenden Sie den RehaBite an
- Diagnose & Behandlung: Ist der RehaBite für mich geeignet?
- Interdisziplinäre CMD-Therapie: Für Behandler
- CMD-Selbsthilfe: Der Aqualizer als Akutlösung
- Aufbissschiene bei CMD-Beschwerden: Der RehaSplint
- Häufige Fragen zum RehaBite (FAQ)
Was ist der RehaBite?
Der RehaBite ist ein medizinisches Heimübungsgerät zur physiotherapeutischen Behandlung von Kieferbeschwerden und CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion).
Das intraorale Trainingsgerät zeichnet sich durch drei Kernfunktionen aus:
- Material & Aufbau: Eine elastische, mit Glycerin gefüllte Bissgabel mit integrierter Kraftkontrolle.
- Hydrostatisches System: Es verteilt den Kaudruck gleichmäßig und balanciert die rechte und linke Kaumuskulatur unter kraftkontrollierten Bedingungen aus.
- Therapieziel: Es ermöglicht ein selbstständiges, sensomotorisches Training, um Muskelschmerzen zu rehabilitieren und CMD-Übungen zu Hause durchzuführen.
Anwendungsgebiete: Wann hilft der RehaBite?
Setzen Sie das physiotherapeutische Trainingsgerät gezielt für folgende Zwecke ein:
- CMD-Therapie: Zur aktiven Behandlung der Craniomandibulären Dysfunktion und zur Entspannung der Kiefermuskulatur.
- Muskelkoordination: Als Kaumuskeltrainer mit haptischem Bio-Feedback zum Ausgleich muskulärer Dysbalancen.
- Druckverteilung: Zur Förderung einer gleichmäßigen Kaudruckverteilung und zum Auflösen von schmerzbedingten Schonhaltungen.
- Sanfte Alternative: Als natürliche, medikamentenfreie Behandlungsoption und als aktiver Ersatz zu teuren, passiven Okklusionsschienen.
Kiefermuskeln trainieren: So funktioniert der RehaBite
Der RehaBite ermöglicht ein kraftkontrolliertes, intraorales Training der Kaumuskulatur. Die Kernfunktion des Geräts basiert auf einem hydrostatischen System:
- Das Wippen-Prinzip: Ähnlich wie beim Balancieren auf einer Wippe wird die Beißkraft durch die flüssigkeitsgefüllten Polster automatisch und gleichmäßig verteilt.
- Koordination aufbauen: Durch diesen Ausgleich trainieren Sie beide Kieferseiten synchron, wodurch die Muskelstrukturen wieder funktionsfähig zusammenarbeiten.
- Schonhaltungen abbauen: Die gleichmäßige Belastung hilft dem neuromuskulären System, schmerzbedingte Fehlhaltungen aufzulösen.
Klinisch belegte Wirksamkeit bei CMD und Myoarthropathie
Mit dem RehaBite erreichen Sie das therapeutische Ziel einer klassischen Okklusionsschiene (Kiefermuskulatur entspannen und Verspannungen lösen), jedoch durch einen aktiven Trainingsansatz.
Die Wirksamkeit dieses Ansatzes ist durch wissenschaftliche Studien (u.a. von PD Dr. Daniel Hellmann und Prof. Dr. Hans J. Schindler) eindeutig belegt:
- Krankheitsbild Myoarthropathie: Schmerzen und Funktionsstörungen der Kaumuskeln und Kiefergelenke, oft ausgelöst durch Stress und Fehlkontakte der Zähne.
- Der Studienaufbau: In einer randomisierten klinischen Studie wurden Patienten mit schmerzhafter Myoarthropathie vergleichend behandelt – eine Gruppe mit einer konventionellen (passiven) Okklusionsschiene, die andere mit dem (aktiven) RehaBite.
- Das Ergebnis: Beide Gruppen zeigten eine signifikante Schmerzreduktion. Die Gruppe, die mit dem RehaBite trainierte, verzeichnete jedoch eine deutlich stärkere Schmerzreduktion und eine schnelle Verbesserung bei Kieferöffnungseinschränkungen.
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Nutzen Sie das physiotherapeutische Trainingsgerät zur sofortigen, häuslichen Rehabilitation von Muskelschmerzen, Kieferverspannungen und Dysbalancen im Kausystem.
Jetzt RehaBite bestellenCMD-Therapie: So wenden Sie den RehaBite an
Im folgenden Video sehen Sie die praktische Anwendung des CMD-Trainers. Die detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie direkt darunter.
Der RehaBite verfügt über fünf verstellbare Intensitätsstufen. Für ein optimales Trainingsergebnis befolgen Sie diese Routine:
- Positionieren: Beißen Sie auf die elastische Beißgabel, bis Sie das haptische Finger-Feedback (den Widerstand) spüren.
- Spannung halten: Halten Sie diese gleichmäßige Anspannung für ca. 10 Sekunden.
- Wiederholen: Lösen Sie den Biss. Empfohlen werden 3 Sätze à 10 Wiederholungen.
- Dehnen: Öffnen Sie den Kiefer nach dem Training und dehnen Sie ihn mit den Fingern sanft bis zur Schmerzgrenze.
- Trainingsdauer: Führen Sie diese Übungen ca. 2 bis 3 Mal täglich für jeweils 5 Minuten durch.
Warum dieses Training bei Bruxismus so effektiv ist
Bereits nach kurzer Zeit werden Sie spüren, wie sich Ihre Muskelaktivität messbar verbessert und normalisiert. Die meisten Therapieoptionen in der CMD-Forschung (wie reine Aufbissschienen) sind passiver Natur. Mit dem RehaBite üben Sie hingegen gezielt reproduzierbare Bewegungsabläufe aus.
Besonders Patienten mit Bruxismus (Zähneknirschen) verfügen meist über eine stark ausgeprägte, oft verkrampfte Kaumuskulatur. Durch dieses kraftkontrollierte Training und die aktiven Rehabilitationsmaßnahmen stellen Sie die normale Funktion und eine gleichmäßige Koordination Ihres Kiefers wieder her.
Klinische Evidenz: Spürbare Entspannung nach 2 Wochen
Eine wissenschaftliche Studie zur Wirkungsweise okklusaler Aufbissbehelfe (Bernd Kordaß et al.) belegt die schnelle Wirksamkeit dieser Therapieform: Bereits nach zwei Wochen zeigten sich signifikante Verbesserungen der Muskelaktivität. Die Kiefer- und Gesichtsmuskulatur entspannte sich spürbar und Schmerzen ließen nach.
Die Studie dokumentiert unter anderem den Fall einer CMD-Patientin, deren Beschwerden sich zuvor über drei Monate massiv verschlimmert hatten. Zu ihrem Symptombild gehörten:
- Schmerzen im Gesicht und Kieferbereich
- Bruxismus (Zähneknirschen)
- Kieferöffnungsstörungen und Kieferknacken
Durch den gezielten Einsatz von Aufbissbehelfen konnten diese dysfunktionalen Muster, muskulären Verspannungen und Fehlhaltungen erfolgreich gelöst werden.
RehaBite als medikamentenfreie Alternative
Das primäre Ziel der Therapie ist eine gleichmäßige Kaudruckverteilung, um schmerzhafte Schonhaltungen nachhaltig aufzulösen. Der RehaBite bietet Ihnen hierfür eine sofort einsatzfähige, aktive Alternative zur klassischen (passiven) Okklusionsschiene – ganz ohne den Einsatz von Medikamenten.
Stimmen Sie die Intensität der Heimübungen mit dem behandelnden Physiotherapeuten oder Zahnarzt ab und führen Sie den Ablauf des RehaBite®-Trainings zunächst gemeinsam durch. Durch dieses Vorgehen vermeiden Sie falsches oder überbelastendes Training.
Diagnose & Behandlung: Ist der RehaBite für mich geeignet?
Ja, der RehaBite ist ideal für Sie geeignet, wenn Sie unter anhaltenden oder akuten Beschwerden, Verspannungen und Schmerzen der Kiefermuskulatur leiden.
Das Trainingsgerät lindert gezielt Leiden bei muskulären Dysbalancen und hilft aktiv dabei, schmerzhafte Schonhaltungen – beispielsweise ausgelöst durch eine CMD (Craniomandibuläre Dysfunktion) oder verwandte Krankheitsbilder – nachhaltig aufzulösen.
Spezifische Symptome: Wann der RehaBite hilft
Das breite Wirkspektrum des RehaBite macht ihn zum idealen Trainingsgerät bei einer Vielzahl von CMD-Symptomen. Er hilft gezielt bei:
- Kiefer & Zähne: Kieferknacken, Gelenkblockaden, Fehlstellungen, Schmerzen der Kiefermuskulatur/-gelenke, Kauschwierigkeiten, Störgefühl einzelner Zähne, Kieferarthrose (als Spätfolge) sowie nächtliches Zähneknirschen (Bruxismus).
- Kopf, Nacken & Rücken: Spannungskopfschmerzen (Migräne) sowie ausstrahlende Schmerzen und Verspannungen in Nacken, Hals, Schultern und Rücken.
- Neurologische Begleitsymptome: Dauerhafte Ohrgeräusche (Tinnitus), Schwindel, Gleichgewichtsstörungen und erhöhte Lichtempfindlichkeit.
Ärztliche Diagnose & erweiterte Anwendungsgebiete
Ihr behandelnder Arzt oder Zahnarzt diagnostiziert das genaue Krankheitsbild in der Regel durch eine klinische Funktionsanalyse. Bei Bedarf wird diese Diagnose durch apparative Verfahren wie die Achsiographie oder ein EMG (Elektromyografie) spezifiziert.
Neben der klassischen CMD-Therapie und dem regulären Kiefermuskeltraining hat sich der RehaBite auch in der gezielten Rehabilitation folgender Patientengruppen bewährt:
- Schlaganfallpatienten (zur Wiederherstellung der muskulären Symmetrie)
- Patienten mit starken Kieferöffnungseinschränkungen
- Personen mit ausgeprägten muskulären Dysbalancen im Gesichts- und Halsbereich
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| Anzahl | Stückpreis |
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Interdisziplinäre CMD-Therapie: Für Zahnärzte, Osteopathen & Psychotherapeuten
Die ganzheitliche Therapie von Kieferbeschwerden erfordert oft einen fachübergreifenden Ansatz. Daher wird der RehaBite über die klassische Zahnmedizin hinaus erfolgreich von verschiedenen Berufsgruppen eingesetzt:
- Zahnärzte & Kieferorthopäden: Zur aktiven muskulären Behandlung von CMD, Bruxismus und okklusalen Dysbalancen.
- Osteopathen & Physiotherapeuten: Zur gezielten Lösung von funktionellen Verspannungen, die vom Kiefergelenk auf Nacken, Schultern und den gesamten Bewegungsapparat ausstrahlen.
- Psychotherapeuten: Als somatische Begleittherapie. Da psychischer Stress oft muskuläre Kieferbeschwerden auslöst (und umgekehrt chronische Schmerzen die mentale Gesundheit belasten), hilft das aktive Training beim Stressabbau.
Integrieren Sie das Trainingsgerät in Ihr Therapiekonzept. Als Fachpersonal profitieren Sie bei uns von exklusiven Konditionen und Angeboten.
Ergänzende Produkte für Ihre CMD-Therapie
CMD-Selbsthilfe: Der Aqualizer als Akutlösung
Mit dem Aqualizer ergänzen Sie Ihr aktives RehaBite-Training optimal. Diese wassergefüllte Relaxationsschiene entspannt Ihre Kaumuskulatur passiv und bietet akute Soforthilfe, insbesondere bei folgenden Symptomen:
- Bruxismus (nächtliches Zähneknirschen)
- Spannungskopfschmerzen
- Ausstrahlende Rückenschmerzen
Im Gegensatz zu harten, individuell angepassten Knirschschienen ist der Aqualizer sofort einsatzbereit. Er wird in verschiedenen Modellen mit unterschiedlichen Wasserfüllmengen für Kinder und Erwachsene angeboten:
Neue Aufbissschiene bei CMD-Beschwerden: Der RehaSplint
Der RehaSplint ist eine temporäre Knirsch- und Aufbissschiene, die Ihnen sofortige Hilfe bei akuten CMD-Symptomen bietet. Sie verhindert neuromuskuläre Anpassungen, löst adaptierte Schonhaltungen des Unterkiefers und reduziert effektiv Schmerzen, die durch Überbelastung oder Veränderungen der Bisslage entstehen.
Setzen Sie den RehaSplint gezielt bei folgenden Krankheitsbildern und Beschwerden ein:
- Bruxismus: Nächtliches Zähneknirschen oder starkes Aufeinanderpressen der Zähne.
- Okklusale Störungen: Veränderungen und Störungen in der Bisslage (Verzahnung).
- Muskuläre Dysbalancen: Ungleichmäßige Belastung und Verspannungen der Kaumuskulatur.
- Schonhaltungen: Schmerzbedingte Fehlhaltungen und daraus resultierende Verspannungen.
Um die Therapie optimal auf Ihre Bedürfnisse abzustimmen, ist die Knirschschiene in drei verschiedenen Härtegraden erhältlich:
Der RehaSplint kann als nachhaltige Alternative zum Aqualizer genutzt werden.
Persönliche Beratung: Haben Sie Fragen zum RehaBite?
Für Patienten: Sie leiden unter Kieferbeschwerden und suchen nach der passenden Therapie? Wir beraten Sie gerne ausführlich, um Sie bestmöglich von Ihren Beschwerden zu befreien.
Für Behandler & Fachpersonal: Sie setzen den RehaBite bei der Behandlung körperlicher oder psychosomatischer CMD-Symptome ein? Kontaktieren Sie uns für exklusive B2B-Angebote.
Erreichen Sie unseren Kundenservice direkt:
Telefon: +49-221-9742834
E-Mail: info@dentrade.de
Oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!
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Gezielte Entspannung für die gesamte Kau- und Halsmuskulatur.
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Wissenschaftlich fundierte, aktive Therapieansätze für höchste Wirksamkeit.
Häufige Fragen zum RehaBite (FAQ)
In der zahnärztlichen Praxis erfolgt die Therapie bei schmerzhaften muskuloskelettalen Schmerzen des craniomandibulären Systems (CMD) meist mit Okklusionsschienen oder Medikamenten.
Eine Okklusionsschiene ist ein wichtiges Hilfsmittel, um die Kaumuskulatur passiv zu entspannen. Neuere wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen jedoch, dass aktives koordinatives Training einen wesentlichen Baustein zur nachhaltigen Rehabilitation beiträgt.
Der RehaBite ersetzt die Schiene nicht zwingend, sondern ergänzt sie optimal. Er kann als aktive Alternative oder funktionale Ergänzung zur passiven Aufbissschiene (z. B. RehaSplint oder Aqualizer) genutzt werden.
Medikamente wie Schmerzmittel oder Muskelrelaxanzien können bei akuten CMD-Schüben zwar kurzfristig helfen, die Schmerzspitze zu lindern. Um die Kiefermuskulatur jedoch nachhaltig zu entspannen, sind Medikamente keine Dauerlösung, da sie die mechanische Ursache der Verspannungen nicht beheben.
Neuere physiotherapeutische Erkenntnisse zeigen, dass eine dauerhafte Entspannung der Kaumuskulatur nur durch das aktive Auflösen von Fehlhaltungen und muskulären Dysbalancen erreicht wird.
Genau hier setzt das Training mit dem RehaBite an: Das Gerät ermöglicht es Ihnen, Ihre Kiefermuskulatur ganz ohne Medikamente zu entspannen. Das kraftkontrollierte (hydrostatische) Training baut schmerzhafte Schonhaltungen ab und bringt das Kausystem auf natürliche Weise wieder ins Gleichgewicht.
Der Hauptunterschied liegt im Therapieansatz: Der RehaBite ist ein aktives physiotherapeutisches Trainingsgerät, während der RehaSplint eine passive Knirschschiene ist.
Eigenschaften des RehaBite (Aktiv):
- Aktive Therapieoption für CMD
- Mit Glycerin gefüllte elastische Bissgabel (Hydrostatisches System)
- Anwendung 2-3 Mal täglich für 5 Minuten
- 5 verstellbare Trainings-Intensitätsstufen
Eigenschaften des RehaSplint (Passiv):
- Passive Therapieoption für CMD
- Temporäre Knirschschiene aus Elastomer
- Kann sowohl nachts als auch tagsüber dauerhaft getragen werden
- In 3 verschiedenen Härtegraden erhältlich
Der RehaBite ist optimal für Sie geeignet, wenn Sie unter CMD-Symptomen leiden, nachts Schienen als unangenehm empfinden oder Ihre Mundöffnung eingeschränkt ist. Da der RehaBite den Kiefer nicht in einen festen Biss zwingt, ist er eine ideale Alternative.
Zudem wird er vielfach in der Rehabilitation bei Schlaganfall-Patienten verwendet, um das Gleichgewicht der Kiefermuskulatur wiederherzustellen. Bereits ein regelmäßiges Training von 15 Minuten täglich reduziert Beschwerden deutlich.
Nein, nicht sofort. Im ersten Schritt sollten Sie einen RehaSplint oder Aqualizer zur akuten Schmerzreduktion verwenden, um die schmerzbedingte Schonhaltung des Kiefers zu lösen.
Sobald die akuten Schmerzen abgeklungen sind, beginnen Sie das koordinative RehaBite-Training auf Intensitätsstufe 1. Das Kraftniveau können Sie anschließend wöchentlich steigern. Treten wieder Schmerzen auf, senken Sie das Niveau sofort wieder auf Stufe 1 zurück.
Bei der empfohlenen Anwendung treten erste spürbare Verbesserungen bereits nach etwa zwei Wochen auf.
Die optimale Trainingsroutine sieht wie folgt aus: Führen Sie 3 Mal täglich einen Trainingssatz à 10 Wiederholungen durch. Dabei beißen Sie auf die flüssigkeitsgefüllten Aufbisspolster, bis Sie die haptische Kontrolle spüren. Wenn Sie keine eingeschränkte Mundöffnung haben, können Sie direkt mit Intensitätsstufe 3 (von 5) beginnen.
Eine Kostenübernahme durch die gesetzliche oder private Krankenkasse ist im Einzelfall möglich, aber nicht garantiert. Es gibt hierzu keine eindeutigen Abrechnungspositionen.
Ihr behandelnder Arzt kann Sie bei bestimmten Diagnosen (z. B. reflektorische Störung der Halswirbelsäule in Verbindung mit einer Myoarthropathie) an einen Physiotherapeuten überweisen. Je nach Leistungsumfang Ihrer Kasse kann der RehaBite dann in der Therapie verrechnet werden. Bitte klären Sie dies vorab direkt mit Ihrer Krankenkasse und Ihrem Therapeuten.